Der Lebenskuchen: Wie du herausfindest, was deinem Leben gerade wirklich fehlt
🎧 Die passende Podcast-Folge zum Beitrag findest du hier:
☞Zum Podcast
Kennst du das Gefühl, dass irgendwie nichts mehr richtig rund läuft – du aber gleichzeitig gar nicht genau sagen kannst, woran es eigentlich liegt?
Manchmal fühlt sich plötzlich einfach alles schwer an:
der Alltag,
die Arbeit,
Entscheidungen,
Beziehungen,
sogar Dinge, die früher leicht waren.
Und genau dann passiert oft etwas Interessantes:
Wir versuchen sofort, das „größte Problem“ zu lösen.
Aber vielleicht brauchen wir manchmal zuerst etwas anderes:
☞ einen ehrlichen Überblick.
Und genau dafür mag ich den sogenannten Lebenskuchen unglaublich gern.
Was ist der Lebenskuchen?
Vielleicht kennst du ihn eher unter dem Namen „Lebensrad“.
Ich bin allerdings über die Bezeichnung Lebenskuchen gestolpert – und mochte das Bild sofort viel lieber.
Denn genau darum geht es:
Du betrachtest dein Leben wie einen Kuchen mit verschiedenen Stücken.
Und jedes Stück steht für einen Lebensbereich.
So funktioniert die Methode
Du nimmst ein Blatt Papier und zeichnest einen großen Kreis.
Diesen Kreis teilst du wie einen Kuchen in verschiedene Stücke ein.
Zum Beispiel:
Gesundheit & Körper
Beruf & Finanzen
Familie
Freunde & Beziehungen
Freizeit & Hobbys
persönliche Entwicklung
Wohnen
Sinn & Spiritualität
Natürlich kannst du die Bereiche an dein eigenes Leben anpassen.
Danach bewertest du jeden Bereich spontan auf einer Skala von 0 bis 10.
0 = völlige Unzufriedenheit
10 = „genau so wünsche ich es mir“
Und wichtig:
☞ Nicht zerdenken.
☞ Nicht analysieren.
☞ Einfach spontan einschätzen.
Was bei mir dabei sichtbar wurde
Als ich meinen ersten Lebenskuchen gemacht habe, war mir sofort klar:
☞ Ich musste mich dringend um meine Finanzen kümmern.
Das war der Bereich, der mir unglaublich viel Energie zog.
Aber gleichzeitig bemerkte ich noch etwas anderes:
Auch meine Gesundheit und Fitness wollten Aufmerksamkeit.
Und genau hier passierte etwas Spannendes.
Denn normalerweise fokussieren wir uns sofort auf den Bereich, der am meisten Druck macht.
Bei mir waren das eindeutig die Finanzen.
Aber ich merkte:
Der Einstieg über Gesundheit fühlte sich leichter an.
Warum?
Weil ich dort bereits Erfahrungen hatte.
Ich wusste schon, wie ich mir selbst helfen konnte.
Ich konnte auf Dinge zurückgreifen, die früher funktioniert hatten.
Und genau das war entscheidend.
Du musst nicht immer beim größten Problem anfangen
Das war für mich die wichtigste Erkenntnis.
Manchmal verändert sich nicht alles dadurch, dass wir den größten Druck bekämpfen.
Sondern dadurch, dass wir in einem anderen Bereich wieder Energie aufbauen.
Denn sobald du dich:
körperlich besser fühlst,
mehr Energie hast,
wieder kleine Erfolgserlebnisse spürst,
strahlt das oft automatisch auf andere Lebensbereiche aus.
Und plötzlich werden auch andere Dinge leichter.
Der Wunschkuchen: Wie möchtest du eigentlich leben?
Was ich außerdem unglaublich spannend finde:
Du kannst nach deinem ersten Lebenskuchen noch einen zweiten zeichnen.
☞ Deinen Wunschkuchen.
Also:
Wie hätte ich mein Leben eigentlich gerne?
Und plötzlich verschiebt sich der Fokus:
weg vom Problem,
hin zur Richtung.
Vielleicht merkst du dabei sogar:
Manche Bereiche müssen gar keine „10“ sein.
Vielleicht reicht dort schon eine „6“ oder „7“.
Und genau dadurch entsteht oft viel mehr Klarheit darüber, was dir wirklich wichtig ist.
🎧 Die komplette Podcast-Folge zum Lebenskuchen findest du hier:
☞ Zum Podcast